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ÜBER MEINE MALEREI

Die Malerei begleitet mich und meine künstlerische Entwicklung schon sehr lange. Meine Prozesse sind sichtbar und eng miteinander verwoben: Im Songwriting suche ich nach den richtigen Worten und Melodien für meine Geschichten. Das gleichzeitige Bergen von Farben, Rhythmen, Texturen auf den passenden Formaten ist ein wichtiges und unverzichtbares Gegengewicht für meine Schreibprozesse. Ich kann mich darin ausruhen und dabei mein verbales Schweigen erkunden. 

2009 habe ich nach einem Einführungsseminar über Kunsttherapie bei Heribert Jascha im Zuge meines Studiums der Sozialen Arbeit begonnen, nicht nur kleinformatige Wasserfarbbilder zu malen, sondern mich in Form von Collagen und Acrylbildern auf größere Formate auszudehnen. Dass mein Ausdruck in die abstrakte, gegenstandslose Richtung gehörte, war sehr schnell klar. Begonnen habe ich mit dynamisch gespachtelten Acrylfarben und bewusst zart gesetzten Pastellen. Ich habe Aktzeichenkurse bei Leslie De Melo und Dominic Chan besucht, bin selbst Modell gesessen und habe mich autodidaktisch vertieft. Die Sehnsucht, meine Malerei zu intensivieren, hat mich lange gerufen.

 

Mich wirklich in der Tiefe darauf einzulassen hat einige Jahre als freischaffende Musikerin zur Reifung und viel Mut gebraucht. Diesen habe ich 2020 aufgebracht und habe mich weit aus dem Fenster gelehnt, bin hinaus gefallen und wurde aufgefangen: Von Bildern aus dem Flow.

Nach der Fertigstellung meines 2. Studioalbums “Eine von Vielen” habe ich den starken Drang verspürt, mich noch weiter auf großen Formaten auszudrücken. Bisher hatte ich die Zartheit mit den Pastellen und die Wildheit mit der Spachtel ausgelebt. Zwei getrennt verstandene Qualitäten, die ich erst auf der Leinwand verbunden habe. Nachdem ich über meine Musik meine Zartheit als Stärke begreifen durfte, habe ich nach der visuellen Vereinheitlichung dieser Qualitäten gesucht. Der Pinsel war eine Entdeckung für mich, saftig, zart und geführt, als Kombination aus der Stärke der Farben und Zartheit des langsamen und bewussten Auftragens der Farben. Mein Ziel war es, in meinen Ölbildern mein Flow Gefühl sprechen zu lassen. In aller Seelenruhe eines nach dem anderen fertig zu stellen und sehr präzise auf meine innere Führung zu hören. 

Am Ende des Jahres 2021 kann ich nicht nur auf meine fertige Serie "FLOW", sondern auch auf eine kleinformatigere, gespachtelte Serie in 50*70 mit dem Namen "SO WHAT" und mehrere Einzelstücke zurück blicken.

Die Sammlung umfasst aktuell 63 Bilder in Öl auf Leinwand.

Alle Fotos von Dominik Matyas.

SERIE „FLOW“
Öl auf Leinwand

SERIE „SO WHAT“
Öl auf Leinwand

EINZELSTÜCKE
Öl auf Leinwand

DANK AN

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